….bilden die kleinen und mittleren Unternehmen, die sog. SMEs. Hierbei nimmt das Handwerk einen überragen Status ein: Die Unternehmen fungieren als hochwertig arbeitende Dienstleister und Lieferanten für die Industrie, für andere Unternehmen, für gewerbliche, öffentliche und private Auftraggeber.
Aus diesen Gründen stellt die Prüfung für einen Handwerksmeister in Deutschland die Spitze der handwerklichen Berufsausbildung dar. Voraussetzung dafür sind eine dreieinhalbjährige Lehre in einem der Handwerksberufe und eine mehrjährige Phase als Geselle. In der Prüfung muss der Kandidat beweisen, dass er in Theorie und Praxis eines Berufes, in der Führung eines Unternehmens und im Bereich der Mitarbeiterführung und der Ausbildung Jugendlicher die erforderlichen professionellen Kenntnisse hat. Nur mit diesem Nachweis darf selbstständig ein Unternehmen geführt werden. In einem speziellen Gesetz sind die Handwerksberufe aufgelistet.
Der Titel des Handwerksmeisters bürgt damit für beste Ausbildung, sehr hohes
Fachwissen und qualitativ hochwertige Arbeitsausführung.